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TU München bekommt eine Hyperloop-Teststrecke

Erfolg

TU München bekommt Hyperloop-Teststrecke

Mit nahezu Schallgeschwindigkeit durch eine fast luftleere Röhre flitzen – die Hyperloop-Idee kommt von SpaceX- und Teslagründer Elon Musk. An der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TU München gibt es ein eigenes Hyperloop-Forschungsprogramm. Grundlage für das neue Verkehrssystem sind Kapseln, die sich in einer Röhre mit einem Teilvakuum bewegen. Die Kapseln werden mit Elektromagneten in der Röhre in der Bahn gehalten und schweben in dem Magnetfeld. Das ermöglicht eine weitestgehend reibungslose Fortbewegung und dadurch immens hohe Geschwindigkeiten.

An der TU München soll jetzt eine 24 Meter lange Teströhre gebaut werden. Zusätzlich soll ein der Prototyp einer Kapsel in Originalgröße entwickelt und gebaut werden. Florian Janke, Teamleiter des Projektes sagte gegenüber der Wirtschaftswoche, dass die Beschleunigung angenehmer als im Flugzeug sei, da beim Schweben im Vakuum keine Vibrationen zu spüren wären. Eine realistische Einschätzung wären laut Janke, etwa 15 bis 20 Jahre, bis die Technologie kommerziell genutzt werden könne.

Das Projekt ist neben dem eigenen von Elon Musk, nicht das einzige, das sich mit der Hyperloop-Technologie beschäftigt. Weitere Projekte gibt es zum Beispiel in Frankreich, Spanien, Polen und den Niederlanden.

 

 

Bild: 2020 NEXT Prototypes e.V.

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