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Felix Haupt informiert – Darauf sollten Anleger bei Investmentfonds achten

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Felix Haupt informiert – Darauf sollten Anleger bei Investmentfonds achten

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Erfolgreich an der Börse zu investieren, ist nicht leicht. Langfristiger Erfolg erfordert Sachverstand, Zeit und immer auch eine gewisse Portion Glück. Wer nicht die Zeit hat, sich bis ins Detail in die komplexen Zusammenhänge des Aktien-, Derivate- und Zertifikatkaufs einzuarbeiten, kann aber dennoch von den Entwicklungen an der Börse profitieren. Möglich ist dies mithilfe von Investmentfonds. Börsenexperte Felix Haupt erklärt, wie sie funktionieren, wodurch sich die verschiedenen Arten unterscheiden und worauf Anleger achten sollten.

Was sind Investmentfonds?

Die Grundidee eines Fonds ist folgende. Wer nicht genug Geld, Zeit und Fachwissen hat, um in eine große Menge von Wertpapieren zu investieren, beauftragt einen Experten damit. Dieser sammelt Kapital von einer größeren Menge von Anlegern ein und investiert es in verschiedene Werte wie Aktien, Derivate, Anleihen, Immobilien und Devisen. Die Investoren erhalten für ihre Einlage einen Anteilsschein. Wenn der Fonds aus Kursgewinnen bzw. Dividenden und Zinsen Erträge erwirtschaftet, werden diese an die Anteilseigner ausgeschüttet oder im Falle thesaurierender Fonds reinvestiert, wodurch wiederum der Wert der Fondsanteile steigt.

Handelt es sich um einen aktiv gemanagten Fonds, versucht der Verwalter, die Erträge kontinuierlich zu optimieren. Dies tut er, indem er die Zusammenstellung der Werte regelmäßig anpasst. Dabei orientiert er sich unter anderem an der Marktentwicklung der in dem Fonds vertretenen Branchen.

Wer legt Fonds auf und wie kann man in sie investieren?

Fondsmanager verwalten oft riesige Kapitalbeträge. Das zeigt sich schon bei einem kurzen Blick auf die größten Fonds der Welt. So weist etwa der FTIF Tem Growth A von Franklin Templeton Invest ein Volumen von über 730 Milliarden Euro auf. Mit solchen Geldmengen lässt der Gesetzgeber nur stabile Gesellschaften wie Banken agieren. Diese wiederum wickeln das Fonds-Geschäft überwiegend über eigene Investmentgesellschaften (auch Kapitalanlagegesellschaften) ab.

In Deutschland sind vor allem folgende Gesellschaften von Bedeutung:

  • DWS (Deutsche Bank)
  • Union Investment (Volks- und Raiffeisenbanken)
  • Allianz Global Investors (Allianz)
  • Deka (Sparkassen)

International sind folgende Anlagegesellschaften hervorzuheben:

  • Black Rock Merrill Lynch Investment Managers (New York)
  • BNP Paribas Asset Management (Paris)
  • Franklin Templeton Investments (Kalifornien)
  • Goldman Sachs Asset Management (London)

Um in Fonds zu investieren, muss man wie beim Aktienkauf zunächst ein Depot anlegen. Das tut man entweder direkt bei der Fondsgesellschaft oder bei der eigenen Hausbank. Beim Kauf der Fondsanteile gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zunächst einmal kann man sie direkt bei der Fondsgesellschaft oder bei der Bank kaufen. Darüber hinaus werden sie auch von unabhängigen Fondsvermittlern, Vermögensberatern und Discount-Brokern angeboten. Weiterhin sind sie direkt an der Börse handelbar.

Jede dieser Varianten hat Vor- und Nachteile. Bei Fondsgesellschaften und Banken bekommt man in der Regel eine umfassendere Beratung. Dafür beschränkt sich das Angebot oft auf hauseigene Produkte. Hinzu kommen deutlich höhere Ausgabeaufschläge. Bei Discount-Brokern wird es günstiger, allerdings erhält man hier keine Beratung. Wer überhaupt keinen Aufschlag entrichten will, kauft direkt an der Börse. Hier fallen lediglich Bankgebühren und Maklercourtage an.

Tipp: Gerade für Einsteiger ist es trotz Beratungsangeboten der Banken oft schwierig, passende Werte auszuwählen und langfristig ertragreich zu investieren. Börsenbriefe und Vorlagen wie das Felix-Haupt-Eine-Million-Musterdepot können dabei Hilfestellungen bieten.

Verschiedene Arten von Fonds

Es gibt viele Arten von Fonds, die sich für unterschiedliche Typen von Anlegern eignen. Einen Überblick über die wichtigsten erhalten Sie im Folgenden.

  1. Fonds nach Art des Basiswerts

Aktienfonds:

Der Aktienfonds ist die verbreitetste Form. Dabei investiert der Fondsmanager in unterschiedlichste Aktien und erstellt auf diese Weise ein möglichst ausgeglichenes Depot. Da in unterschiedliche Unternehmen, Branchen und Länder investiert wird, sind die Risiken breit gestreut.

Geldmarktfonds:

Beim Geldmarktfonds wird in kurzfristige Wertpapiere und einlagengesicherte Bankguthaben investiert. Die Laufzeit beträgt in der Regel weniger als ein Jahr. Ein wesentlicher Vorteil sind die günstigen Zinskonditionen.

Rentenfonds:

Rentenfonds sind vor allem etwas für sicherheitsorientierte Anleger. Da ausschließlich in Anleihen von Staaten und Unternehmen mit hoher Bonität investiert wird, sind Risiken weitgehend ausgeschlossen. Dafür sind die Renditen eher niedrig. Entsprechend ist ein Rentenfonds eine gute Wahl für die Altersvorsorge.

Hedgefonds:

Bei einem Hedgefonds geht es darum, in ein so breites Spektrum von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Devisen und anderen Werten zu investieren, dass man in jeder Wirtschaftssituation Gewinne erzielen kann. Daher stammt auch der Name (to hedge – absichern). Neben der klassischen Form bieten mittlerweile auch viele Banken spezielle Hedgefonds-Zertifikate an, die die Möglichkeit bieten, auch mit kleinen Beträgen an verschiedenen Hedgefonds-Strategien teilzuhaben.

Der Vorteil des klassischen Hedgefonds besteht darin, dass man in Zeiten guter Konjunktur überdurchschnittliche Gewinne einfahren, seinen Bestand in schlechten Jahren aber immer noch verlässlich absichern kann. Problematisch ist allerdings, dass zum Teil hohe Aufschläge fällig werden und die Geldbewegungen nicht selten intransparent sind.

  1. Fonds nach Struktur

Dachfonds:

Bei einem Dachfonds handelt es sich um eine besonders sichere Anlageform. Er setzt sich nämlich selbst noch einmal aus verschiedenen Fonds zusammen. Selbst für den ungewöhnlichen Fall, dass ein ganzer Fonds ins Straucheln gerät, kann das Risiko immer noch gut abgefangen werden. Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass höhere Ausgabeaufschläge anfallen, da man Gebühren für die Verwaltung aller Fonds entrichten muss.

Indexfonds:

Indexfonds bilden bestimmte Indizes wie etwa den DAX ab. Die Idee dahinter ist, dass Indizes die stärksten Unternehmen eines Wirtschaftsbereichs repräsentieren und entsprechend geringe Risiken aufweisen.

  1. Fonds nach Flexibilität

Offene und geschlossene Fonds:

Bei einem geschlossenen Fonds handelt es sich um eine Beteiligung an Immobilien und anderen Werten. Anders als bei offenen Fonds geht es nicht darum, möglichst viel Geld einzusammeln, sondern möglichst schnell eine vorab definierte Summe zu erreichen. Ist dies geschehen, wird der Fonds geschlossen und die Anleger profitieren von den Gewinnen. Der Ausstieg ist deutlich komplizierter als bei offenen Fonds, weshalb diese Anlageform vor allem etwas für erfahrene Investoren ist.

Hinweis: Einen Überblick über weitere Anlageklassen erhalten Sie in diesem umfangreichen Agitano-Artikel.

Vor- und Nachteile von Fonds

Einer der wesentlichen Vorteile von Fonds besteht darin, dass der Anleger seine Investitionen bei geringem Kapitaleinsatz breit streuen kann. Da er gleich in ein ganzes Bündel von Aktien, Anleihen und anderen Werten investiert, ist das Risiko deutlich geringer als bei anderen Anlageformen. Da es sich bei Fonds um Sondervermögen handelt, sind die Einlagen außerdem abgesichert, wenn die Fondsgesellschaft Insolvenz anmeldet.

Ein Nachteil von Fonds besteht allerdings darin, dass dafür Verwaltungsgebühren anfallen. Schließlich muss jemand den Fonds zusammenstellen und im Fall eines aktiv gemanagten Fonds langfristig betreuen. Die Aufwendungen hierfür schmälern wiederum die Rendite.

Darauf sollte man bei der Investition in einen Fonds achten

Die Investition in einen Fonds geht mit Kosten einher, die bei der Renditeerwartung einbezogen werden müssen. So müssen etwa Anleger für die Arbeit des Fondsmanagers einen Ausgabeaufschlag aufbringen. Der liegt üblicherweise zwischen 0,1 und 1,75 Prozent. Da er sich auf die Rendite auswirkt, sollten Anleger vorab verschiedene Investmentgesellschaften und ihre Angebote vergleichen.

Darüber hinaus fallen weitere zusätzliche Kosten an. Hier sind vor allem Depotgebühren, Kosten für Leistungen (z. B. Jahresberichte) und Transaktionskosten für das Umschichten der Vermögenswerte zu berücksichtigen.

Fazit – Für wen eignen sich Fonds?

Grundsätzlich eignen sich Fonds für sicherheitsbewusste Anleger. Bei einer verlässlichen Risikostreuung und einem langfristigen Anlagehorizont bieten sie solide Renditen. Um voll von den Vorteilen profitieren zu können, ist es allerdings wichtig, einen qualifizierten Fondsmanager auszuwählen und Verwaltungsgebühren und Erträge genau gegeneinander abzuwägen.

 

Über Felix Haupt

Felix Haupt von der BeJoCo Finanzinformationen GmbH ist Trading- und Börsenexperte. Er verfügt über jahrelange Erfahrung mit verschiedensten Anlageklassen und teilt sein Wissen unter anderem mit seinem erfolgreichen Börsenbrief. In dem Börsenbrief kann jeder Interessierte nachvollziehen, wie man durch den Kauf von Aktien und Hebelscheinen ein erfolgreiches Depot aufbaut. Neben seiner Arbeit an der Börse verfügt Felix Haupt auch über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Kontakt

BeJoCo Finanzinformationen GmbH

Felix Haupt

Motzstraße 61

10777 Berlin

Webseite: https://felix-haupt.com

E-Mail: info@bejoco.de

 

Weiterführende Informationen zu Investment-Strategien von Felix Haupt

https://felix-haupt.com

https://finanzblatt.net/boersenexperte-felix-haupt-erfolgreiches-trading-fuer-jedermann-moeglich-4273

https://finanzmarktwelt.de/felix-haupt-am-aktienmarkt-ueberlegt-handeln-169061/

https://www.muensterschezeitung.de/Leben-und-Erleben/Ratgeber/Finanzen/4219907-Wirtschaft-Felix-Haupt-bringt-Licht-ins-Dunkle-So-klappt-es-am-Aktienmarkt

https://wirtschaft-tv.com/2020/04/16/felix-haupt-trading-an-der-boerse-als-chance-in-der-krise/

https://www.arcor.de/article/Leben-Job—Geld–Erfolgreich-beim-Traden-durch-den-Trading-Experte-Felix-Haupt/hub01-home-leben-job/9447808

 

 

Bildquelle: ipopba/Adobe Stock

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