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Crocs zwischen Kult und Krise: Zölle und Flaute setzen dem Hersteller zu

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Crocs zwischen Kult und Krise: Zölle und Flaute setzen dem Unternehmen zu

Die Erfolgsformel von Crocs klingt simpel, wie CEO Andrew Rees erklärt: »Manche hassen uns, manche lieben uns. Wir mussten einfach dafür sorgen, dass uns mehr Menschen lieben als hassen.« Und Crocs wurden zum Kultobjekt vieler Promis mit Preisen von bis zu 850 US-Dollar für limitierte Editionen. Doch aktuell steht das Unternehmen vor massiven Herausforderungen: Einbrechende Konsumentennachfrage und die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Importzölle führten laut t-online zu einem dramatischen Börsentag, an dem das Unternehmen fast 30 Prozent seines Börsenwerts verlor.

Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von neun bis elf Prozent. »Die US-Verbraucher werden bei nicht essenziellen Ausgaben zunehmend vorsichtiger«, so Rees in einer Analystenkonferenz. Die Zölle auf Importe aus China werden Crocs in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich 40 Millionen US-Dollar kosten. Diese Belastung könnte sich direkt auf die Verbraucherpreise auswirken und die Nachfrage weiter dämpfen.

Zwar konnte Crocs im letzten Quartal, zu dem auch die Marke Heydude gehört, einen Umsatzanstieg von 3,4 Prozent auf 1,15 Milliarden Dollar verzeichnen. Doch aufgrund von Abschreibungen auf den Markenwert von Heydude rutschte das Unternehmen in die roten Zahlen – mit einem Verlust von 492 Millionen Dollar, nach einem Gewinn von 229 Millionen im Vorjahresquartal.

MK

Bild: IMAGO / ZUMA Press Wire

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