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Realität, neu definiert! Wie AR und VR vom Gimmick zum Geschäftsvorteil werden

Von virtuellen Meetings bis hin zum immersiven Einkaufserlebnis: AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) gehören längst nicht mehr zur Welt der Science Fiction – sie besitzen das Potenzial, die Arbeitswelt von Grund auf zu verändern. Doch dafür braucht es vor allem Mut, weiß der Digitalisierungsexperte Dirk Koke. Im Interview erklärt er, was AR und VR zu einem mächtigen Werkzeug im Unternehmen macht und inwieweit wir zukünftig unseren Urlaub hinter der VR-Brille verbringen werden.

Herr Koke, Tech-Innovationen wie das Internet, Social Media und KI haben sowohl unsere Kommunikation als auch die Arbeitswelt verändert. AR und VR scheinen aber immer noch unter dem Radar zu schwimmen – warum?

Weil sie zu früh zu groß gedacht wurden! Die Branche hat jahrelang versucht, die komplette Realität auf einmal zu ersetzen – statt sie sinnvoll zu ergänzen. Viele Menschen verbinden mit VR immer noch klobige Brillen und Spiele statt Produktivität, Bildung oder Training.

AR und VR waren technisch schon beeindruckend, aber nicht alltagstauglich. Erst jetzt, mit KI, Cloud-Rechenleistung und besserer Hardware, wird daraus ein Werkzeug, statt eines Gimmick. Wir stehen an einem Wendepunkt: AR und VR verlassen die Nische und werden zum Bestandteil der normalen digitalen Kommunikation – genauso, wie das Smartphone einst den Computer abgelöst hat. Wir Menschen neigen einfach dazu, das, was wir nicht sofort verstehen, zunächst zu unterschätzen. Bei KI können wir ein Ergebnis sehen oder eine Antwort lesen – das ist nachvollziehbar.

AR und VR dagegen betreffen unsere Wahrnehmung, also das, was wir für real halten. Das macht sie mächtig, aber auch unbequem. Viele Unternehmen scheuen sich vor dieser Tiefe, weil sie nicht wissen, wie sie das konkret in ihren Alltag übersetzen sollen. Aber genau das ändert sich gerade.

Das Cover-Interview »Realität, neu definiert! Wie AR und VR vom Gimmick zum Geschäftsvorteil werden« und weitere spannende Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des founders Magazins Nr. 81 -> LINK

Beitragsbild: Marc Fippel

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