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L’Oréal dringt mit LED-Beautytechnologie in stark wachsenden Milliardenmarkt vor

Der französische Kosmetikkonzern L’Oréal baut seine Aktivitäten im Bereich technologiebasierter Schönheitsgeräte aus und will mit LED-Masken und anderen Smart-Devices in ein weltweit stark wachsendes Marktsegment vordringen. Der Konzern bewertet diesen Bereich als ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld mit hohem Umsatzpotenzial, das über das klassische Kosmetikproduktgeschäft hinausgeht. Ziel ist es, durch die Verbindung von Pflegekompetenz und digitaler Technologie neue Kundengruppen zu erschließen und bestehende Kunden stärker an die Marke zu binden.

Im Mittelpunkt von L’Oréals Strategie steht unter anderem eine LED-Gesichtsmaske, die mit gezielten Lichtfrequenzen Hautbehandlung und Pflegeeffekte kombinieren soll. Analog zu medizinischen Anwendungen adressieren diese Geräte neben klassischen Anti-Aging-Effekten auch spezifische Hautpflegebedürfnisse und bieten individualisierbare Programme für unterschiedliche Hauttypen. Die Technologie selbst basiert auf der sogenannten Phototherapie, die in der Dermatologie etabliert ist, aber nun in attraktive Endverbraucherprodukte überführt werden soll.

Branchenexperten verweisen darauf, dass der globale Markt für Home-Beauty-Technologien in den kommenden Jahren weiter stark wachsen dürfte. Mexiko, China und die USA gelten als besonders dynamische Regionen, in denen Verbraucher zunehmend technologische Lösungen zur Hautpflege nachfragen. Laut Marktforschungen könnte das Marktvolumen für LED- und ähnliche Smart-Beautygeräte bis 2030 auf mehrere Milliarden Euro steigen. Dies eröffnet etablierten Playern wie L’Oréal und Newcomern gleichermaßen Chancen, ihre Marktanteile zu erweitern.

Die Strategie ist zugleich Ausdruck eines breiteren Trends in der Kosmetik- und Konsumgüterindustrie, bei dem klassische Produkte durch technologisch aufgewertete Devices ergänzt werden. Wettbewerber wie Estée Lauder, Philips und kleinere spezialisierte Startups investieren ebenfalls in LED-Masken, mikrodermabrasive Geräte oder KI-gestützte Hautanalysegeräte, um Verbraucher über einfache Cremes hinaus mit High-Tech-Lösungen anzusprechen.

Für L’Oréal ist diese Entwicklung nicht nur ein Wachstumspfad, sondern auch ein Schritt in Richtung personalisierter Pflegeangebote, bei denen digitale Schnittstellen und Nutzerdaten eine größere Rolle spielen. Durch die Integration von Apps, Connectivity und künstlicher Intelligenz soll der Beauty-Konzern künftig ganzheitliche Lösungen bieten, die sowohl Produkt- als auch Geräteeinsatz optimieren.

SK

Bildbeitrag: Depositphotos / info.cineberg.com

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