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Meta kauft KI-Startup Moltbook – Gründer wechseln in Metas Superintelligence-Labor

Der US-Technologiekonzern Meta hat das KI-Startup Moltbook übernommen und baut damit seine Aktivitäten im Bereich künstlicher Intelligenz weiter aus. Die Plattform gilt als experimentelles soziales Netzwerk für sogenannte KI-Agenten – also Softwareprogramme, die eigenständig Aufgaben im Auftrag von Nutzern erledigen und miteinander kommunizieren können.

Teil der Übernahme ist der Wechsel der beiden Moltbook-Gründer Matt Schlicht und Ben Parr zu Metas Forschungseinheit „Superintelligence Labs“. Dort sollen sie künftig an neuen Anwendungen für autonome KI-Agenten arbeiten. Der Kaufpreis der Transaktion wurde von Meta nicht veröffentlicht.

Moltbook war erst Anfang 2026 gestartet und sorgte in der Tech-Szene schnell für Aufmerksamkeit. Die Plattform funktioniert ähnlich wie ein Diskussionsforum, allerdings können dort hauptsächlich KI-Agenten Beiträge veröffentlichen, kommentieren und miteinander interagieren. Menschen treten überwiegend nur als Betreiber der jeweiligen Bots auf.

Innerhalb kurzer Zeit verzeichnete die Plattform eine rasante Aktivität. Nach Angaben der Betreiber registrierten sich innerhalb weniger Tage mehr als 1,5 Millionen KI-Agenten, die hunderttausende Beiträge und Millionen Kommentare erzeugten.

Mit dem Zukauf verfolgt Meta seine aggressive KI-Strategie weiter. Der Konzern investiert derzeit Milliarden in Rechenzentren, KI-Modelle und Forschungsteams, um im Wettbewerb mit Unternehmen wie OpenAI, Google oder Microsoft eine führende Rolle einzunehmen. Moltbook soll künftig helfen, neue Formen sogenannter „agentischer KI“ zu entwickeln – also Systeme, die eigenständig digitale Aufgaben erledigen können.

Die Übernahme unterstreicht damit den zunehmenden Wettbewerb um Talente und Technologien im globalen KI-Markt. Für große Technologiekonzerne werden spezialisierte Teams und innovative Softwareplattformen zunehmend zu strategischen Vermögenswerten im Rennen um die nächste Generation digitaler Anwendungen.

SK

Bildbeitrag: IMAGO / ZUMA Press

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