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Finanzen

ARK-Invest-Chefin Cathie Wood setzt bei Tesla auf Robotaxis als neuen Wachstumsfaktor

Die US-Investmentmanagerin Cathie Wood, Gründerin und CEO von ARK Invest, sieht die Tesla-Aktie (TSLA) nicht länger primär als klassische Auto-Wette. In einem Interview mit dem Sender CNBC betonte sie, dass Anleger die künftige Entwicklung des Unternehmens stärker im Zusammenhang mit autonomen Robotaxis und digitalen Diensten bewerten sollten – eine Perspektive, die ihrer Ansicht nach eine Neubewertung der Aktie rechtfertigt.

Nach Woods Einschätzung vollzieht Tesla einen Strategiewechsel vom Hardware-Geschäft hin zu einem Software-und-Dienstleistungsmodell, bei dem Robotaxis eine zentrale Rolle spielen könnten. Traditionelle Fahrzeugverkäufe hätten begrenzte Margen, wohingegen ein autonomes Robotaxi-Geschäft – ähnlich einem **Software-as-a-Service-Modell – deutlich höhere Margen von 70 bis 80 Prozent erreichen könnte. Entscheidend sei, dass Analysten diesen Wandel zunehmend in ihre Bewertungsmodelle einkalkulieren.

Die Betonung von Robotaxis als Zukunftspotenzial ist Teil eines längerfristigen ARK-Invest-Themas rund um disruptive Mobilität und künstliche Intelligenz. Branchenanalysen zufolge könnte der Markt für autonome Taxis im Zuge der technologischen Entwicklung ein mehrstelliger Billionen-Dollar-Markt werden, wenn Sicherheits- und Regulierungsfragen gelöst werden. Auch die zugrundeliegende KI-Technologie, die robotergestützte Fahrfunktionen ermöglicht, gilt als wichtiger Wachstumstreiber für Aktien, die in diesem Bereich stark positioniert sind.

Woods Ansatz, Tesla nicht mehr nur als Elektroautohersteller zu betrachten, spiegelt einen breiteren Trend bei Anlegern wider, die sich zunehmend auf Software- und Plattform-Erlösmodelle konzentrieren. Tesla selbst hat bereits Schritte in Richtung Full Self-Driving (FSD) und Robotaxi-Tests unternommen, während das Unternehmen an der Kommerzialisierung autonomer Fahrdienste arbeitet.

Obwohl die Tesla-Aktie kurzfristig volatil bleibt, argumentieren Befürworter wie Wood, dass die langfristigen Chancen durch den Übergang zu autonomen Mobilitätsdiensten überwiegen könnten – vorausgesetzt, technische und regulatorische Hürden werden erfolgreich überwunden.

SK

Bildbeitrag: IMAGO / MiS

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