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Einstellung

Musk will Bewerber ohne Lebenslauf: Fokus auf konkreten Erfolg – Bewerber sollen drei echte Problemlösungen nennen

Tesla-Chef Elon Musk sucht aktuell Mitarbeiter für Projekte wie etwa den neuesten KI-Chip-Entwicklungsbereich und überrascht mit einem ungewöhnlichen Einstellungsansatz, der klassische Bewerbungsprozesse umgeht. Statt Lebensläufe und Anschreiben fordert Musk Bewerber dazu auf, drei konkrete technische Herausforderungen zu nennen, die sie gelöst haben, und diese in jeweils drei klar formulierten Punkten zu beschreiben.

Der Ansatz zielt darauf ab, die Bewerber direkt über ihre echten Leistungen und Problemlösungsfähigkeiten zu beurteilen, statt über formale Zeugnisse oder standardisierte Lebenslauf-Formulierungen. Musk hatte in sozialen Netzwerken und auf X betont, er wolle sehen, was jemand tatsächlich geschafft hat, und nicht, wie gut jemand einen Lebenslauf oder eine Bewerbungstextvorlage formulieren kann. Dies spiegele den Wunsch wider, »den Lärm des Bewerbungsmarkts zu durchdringen« und diejenigen zu identifizieren, die echte technische Ergebnisse vorweisen können.

Personalverantwortliche aus dem Tech-Bereich erklären, dass dieser Fokus auf konkrete Problemlösungen die Auswahl für Teams wie das KI-Chip-Projekt erleichtern könne, weil er Messbares über Fähigkeiten liefert, statt allgemeiner Floskeln. Gleichzeitig könnte dieser Ansatz auch Bewerber benachteiligen, die exzellente Leistungen erbracht haben, diese aber nicht in kurzen bullet-punkten präsentieren können.

Musks Methode steht für einen breiteren Trend in Teilen der Tech-Branche, Bewerbungsprozesse radikal zu vereinfachen und den Schwerpunkt auf Ergebnisorientierung statt Formalien zu legen – ein Modell, das in kreativen und spezialisierten Entwicklungsfeldern zunehmend diskutiert wird.

SK

Beitragsbild: IMAGO / Nur Photo

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