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Dr. David Bausch im Porträt

Aus dem Magazin

Zeitenwende im Büro! Wem die Zukunft wirklich gehört

Maschinen übernehmen Routineaufgaben, Mitarbeiter sehnen sich nach Sinn und flexiblen Arbeitsformen – während eine Krise der nächsten zu folgen scheint: Die Arbeitswelt steht vor einem tiefgreifenden Umbruch, das bestätigt auch Dr. David Bausch. Warum Schuldzuweisungen hier nicht weiterhelfen und wie es Führungskräften gelingen kann, sich in einem von Wertewandel und Volatilität geprägten Umfeld zu behaupten, hat uns der Wirtschaftswissenschaftler und Organisationsberater im Interview geschildert.

Herr Dr. Bausch, der Begriff »Zeitenwende« hat vor ein paar Jahren mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Charakterisiert er derzeit auch die Arbeitswelt? Welche Faktoren treiben den Wandel?

Ja, ich spreche bewusst von einer Zeitenwende in der Arbeitswelt. Nicht als rhetorische Zuspitzung, sondern als Beschreibung einer tiefgreifenden Verschiebung. Wir erleben gerade, dass mehrere tektonische Platten gleichzeitig in Bewegung geraten: Künstliche Intelligenz verändert unsere Wertschöpfung radikal, geopolitische Unsicherheit destabilisiert die Märkte, der Fachkräftemangel verschiebt Machtverhältnisse und gleichzeitig verändern sich die Erwartungen an Arbeit grundlegend.

Diese Gleichzeitigkeit ist neu und überfordert viele Organisationen. Früher folgte Wandel oft einem dominanten Treiber – heute wirken Technologie, Demografie, Wertewandel und Krisenerfahrung im Zeitalter der Polykrisen parallel. Das erzeugt Druck und viele Organisationen reagieren reflexhaft mit regressiven Organisationsmustern: mehr Kontrolle, starrere Prozesse, mehr Komplexität und am besten kommen alle wieder deutlich häufiger ins Büro.

Beitragsbild: Verity Vian

Das Interview »Zeitenwende im Büro! Wem die Zukunft wirklich gehört« mit Dr. David Bausch und weitere spannende Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des founders Magazins Nr. 87  -> LINK 

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