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Top-Milliardäre verdienen 255 Mrd. dazu

Die Superreichen sind in den letzten zwei Monaten noch viel reicher geworden. 25 der wohlhabendsten Personen der Forbes-Liste der Milliardäre der Welt haben seit dem Börsencrash am 23. März ihr Vermögen zusammengenommen um 255 Milliarden Dollar vermehrt.

Forbes betrachtete 25 Milliardäre, die ihr Vermögen in Aktien angelegt haben. Sie besitzen zusammen ein Vermögen von 1,5 Billionen Dollar, was in etwa 16 Prozent des Gesamtvermögens aller Milliardäre auf der Welt ist.

Der CEO von Facebook, Mark Zuckerberg, kassierte am meisten. Seine Facebook-Anteile nahmen in den letzten zwei Monaten um fast 60 Prozent zu. Am vergangenen Freitag hatten sie einen neuen Rekord erreicht. Investoren nahmen das Debut von ‚Facebook Shops‘, das kleinen Geschäftstreibenden eine Vermarktungsplattform bietet, positiv auf. Zuckerbergs Vermögen wird jetzt auf 86,5 Milliarden geschätzt, was ihn zum viertreichsten Mann der Welt macht. Im April war er noch auf Platz sieben der Forbes-Liste der reichsten Menschen. Der 36-jährige ist damit vermögender als z.B. Warren Buffett.

Den zweitgrößten Zugewinn hatte der reichste Mann der Welt, der Amazon-CEO Jeff Bezos. Während die Einzelhändler wegen der Pandemie ihre Läden schließen mussten, stieg der Umsatz des E-Commerce. Die Aktie von Amazon stieg seit dem 23. März um 29 Prozent und ließ Bezos‘ Vermögen um 30 Milliarden Dollar auf nun mehr 146,9 Milliarden ansteigen.

Prozentual noch mehr hinzugewonnen hat Colin Zheng Huang, der Gründer des chinesischen Onlinehandels-Plattform Pinduoduo. Der Wert der Aktie hat sich verdoppelt und hat Huang um 17,9 Milliarden Dollar reicher gemacht. Der 40-Jährige ist jetzt mit einem vermögen von 35,6 Milliarden Dollar Chinas reichste Person.

Forbes hebt hervor: Keiner der erwähnten 25 reichsten Menschen ist seit der Krise ärmer geworden. Das steht im starken Kontrast des anderen Ende des Spektrums. Mittlerweile seien in den USA fast 25 Prozent der Arbeitskräfte auf der Suche nach einem Arbeitsplatz.

 

 

Bild: Imago Images/ZUMA-Press

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