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Buchtipp: Chefsache Sichtbarkeit – nur wer gesehen wird, wird gekauft

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Buchtipp: Chefsache Sichtbarkeit – nur wer gesehen wird, wird gekauft

In einer Studie der Universität Oxford im Jahr 2013 kommen die Ökonomen Carl Frey und Michael Osborne zu dem Schluss, dass bis 2030 rund 47 Prozent aller Arbeitsplätze in den USA der Automatisierung zum Opfer fallen. Ganz oben auf der Liste stehen Beschäftigte in den Bereichen Finanzen, Verwaltung, Logistik, Spedition, Medizin und vor allem Produktion. Gemäß einer Studie der ING-DiBa sind 59 Prozent aller Arbeitsplätze in Deutschland ebenfalls gefährdet und könnten von Robotern und Software ersetzt werden. Viele Millionen Menschen werden sich künftig umorientieren müssen, beruflich und privat.

 Das Problem jeder Umorientierung sind eingefahrene Regeln, Richtlinien und Normen. Dabei wird jeder Mensch mit einer eigenen Persönlichkeit geboren aber bereits am Tag nach der Geburt beginnt die Menschheit damit, die Persönlichkeit des Babys abzutrainieren. Ein Junge trägt blau, ein Mädchen rosa. Dieser Standard ist gesetzt und dieser Trend setzt sich in Kita, Schule und Hochschule fort. Überall wird das gleiche gelehrt, somit hat jeder annähernd den gleichen Wissensstand, ist nahezu vergleichbar, ist somit austauschbar. Wer künftig in digitalen Zeitaltern überleben will, darf nicht vergleichbar sein und muss sich zur Marke Ich entwickeln. Und nur wer selbst authentisch eine Marke ist, ist sichtbar.

In dem nun 40zigsten Buch der Chefsache Serie zeigen 12 Experten und Autoren, jeweils bezogen auf Ihr jeweiliges Fachgebiet, unterschiedliche Möglichkeiten auf, wie Menschen und Unternehmen Ihre Sichtbarkeit erhöhen können. Das Schöne daran, Sie als Leser brauchen das Buch nicht von Beginn bis zum Ende durchzulesen, sondern Sie schauen einfach in die Inhaltsangabe und wählen den Beitrag, der Sie am meisten interessiert. Lassen Sie sich inspirieren, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, sichtbarer zu werden.

Peter Buchenaus Tipp ist wer schreibt, der bleibt. Dieses Zitat hat eine Jahrtausendjahre alte Tradition. Schon in der Antike war eine Vielzahl von Techniken wie etwa das Einmeißeln in Stein, das Einritzen in Ton und das Schreiben mit Tinte auf Palmblätter oder Papyrus in Gebrauch. Bis zur Erfindung des Buchdrucks war das Schreiben die einzige Möglichkeit, Sprache auf einem Medium festzuhalten. In der Antike war die Fähigkeit zu schreiben so wertvoll, dass ein ganzer Berufsstand, die Schreiber, davon lebte. Auch heute in der digitalen Wissensgesellschaft ist das Schreiben nach wie vor die wichtigste Kulturtechnik zur Weitergabe und zur Schaffung neuen weiteren Wissens. Und seien wir mal ehrlich, hätte Moses damals die 10 Gebote nicht in Stein gemeißelt, wer weiß was dann aus dem Glauben an Gott geworden wäre. Schreiben und Publizieren ist ein Muss für jeden Menschen, der an Sichtbarkeit interessiert ist. Buchenau beschreibt weiter, dass er zu oft gesehen hat, dass die besten Hochglanzflyer gerade von Assistenten in den Papierkorb geworfen wurden aber ein Buch nie. Das Buch, ihr Buch steht oft jahrelang im Buchregal des Vorzimmers oder gar beim Chef selbst. Somit wird dieser Kunde täglich im Unterbewusstsein über das Buch an Sie erinnert. Nutzen Sie Ihr Buch als Vertriebsvorteil.

Weitere Autoren sind Anke Ames. In ihrem Beitrag geht es um den persönlichen USP und wie man den zünden Funken im Menschen weckt. Carmen Brablec beschreibt warum Podcast gute Werkzeuge sind, um gesehen zu werden. Gefolgt von Nicole-Kristina David-Ulbrich, welche die Selbstanerkennung als wichtige Fähigkeit sieht. Bei Sylvi Egert geht um sie Weite des unsichtbaren Inneren. Elmar Gorich als Vertriebsprofi schwört auf Einzigartigkeit im Gegensatz zu Vergleichbarkeit. Angele Lange zeigt auf wie wichtig die richtige Farbewahl ist. Exzellente Qualität ist der Baustein von Gabriele Janetz.  Monika Schubert stellt dar, wie Sie die Bühne einnehmen. Die Magie der persönlichen Anziehungskraft ist das Herzensthema von Claus Walter. Für Thomas Wieler ist Sichtbarkeit der Dreiklang von Selbst-Annahme, Selbst-Vertrauen und Selbst-Bewusstsein. Bei Karin Wittenstein is(s)t man nicht gerne allein und Gabriele Würzburg zeigt auf wie wichtig im Internet Unternehmer-Radio bzw. -TV ist.

Fazit: Ein vielseitiges Buch angereichert mit vielen Sichtbarkeitstipps. Lesenswert für jeden Menschen, für Start-Ups aber auch für größere Unternehmen, die sichtbarer werden möchten. Denken Sie daran. Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die Weißen sind alle gleich!

Chefsache Sichtbarkeit: Peter Buchenau, Springer Verlag Wiesbaden ISBN 978-3658306052

 

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