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Arbeit neu denken

Martin Limbeck erklärt, warum harte Arbeit zwar gut aber smarte Arbeit noch besser ist!

Mit welchem Bild von Arbeit sind Sie groß geworden? In vielen Fällen bedeutete Arbeit, dass der Familienvater morgens pünktlich um 7 Uhr das Haus verließ – und spätestens um 18 Uhr am heimischen Abendbrot-Tisch saß. Auch dann, wenn er eine leitende Position im Unternehmen hatte. Arbeit und Freizeit waren strikt voneinander getrennt, Anwesenheit im Büro das A und O. Unser Alltag hat sich seitdem enorm verändert. Wieso leben wir immer noch mit einem Konzept von Arbeit im Hinterkopf, das gar nicht mehr so richtig in unsere heutige Zeit passt?

Produktivität hat nichts mit Anwesenheitspflicht zu tun

Zugegeben, ich war auch lange Zeit ein Freund von Präsenzarbeit im Büro zu fest vorgegebenen Stunden. Doch in diesem Jahr hat das uns allen bekannte Virus dazu beigetragen, dass ich meine Ansichten überdacht habe. Für mich ist deutlich geworden: Verkaufen geht heute auch im Homeoffice, Social und Remote Selling machen es möglich. Und Führung? Auch das funktioniert. Inzwischen ist es bei uns gang und gäbe, dass einige Mitarbeiter teils im Büro, teils von Zuhause aus arbeiten. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die Mitarbeiter zuhause auch die Möglichkeit haben, ungestört zu arbeiten. Ich kann verstehen, dass manche auch weiterhin lieber ins Büro kommen, weil kleine Kinder sie sonst immer wieder unterbrechen. Oder weil die Wohnsituation keinen wirklich funktionalen Arbeitsplatz erlaubt. Doch wenn es passt: Wieso nicht neue Arbeitskonzepte entwickeln, anstatt weiter an überholten Strukturen festhalten?

Nur weil ein Mitarbeiter acht Stunden am Tag im Büro sitzt, heißt das noch lange nicht, dass er auch produktiv arbeitet. Ich bin überzeugt davon: Menschen, die nicht motiviert sind und keine Lust haben, finden nicht nur im Homeoffice, sondern auch im Büro Wege, sich vor der Arbeit zu drücken. Und natürlich dürfen Sie als Unternehmer auch das gegenteilige Phänomen nicht außer Acht lassen: Mitarbeiter, die echte Leistungsträger sind, massenhaft Überstunden anzuhäufen und Gefahr laufen, ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen. New Work bedeutet für mich, dass wir die Chance ergreifen, flexibler zu sein und uns unsere Arbeit so einteilen, dass sie besser mit unserem Leben korreliert.

Den gesamten Artikel „Arbeit neu denken“ von Martin Limbeck, finden Sie in dem aktuellen und kostenlosen founders Magazin Nr. 19 -> LINK

Bild: depositphotos / HayDimitriy

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