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Michaela Engelshowe

Story

Michaela Engelshove: YouTube Erfolg

Wir haben Expertin Michaela Engelshowe gefragt, wie man auf YouTube erfolgreich wird.

Sie war schon dabei, als es so etwas wie Social Media Marketing und Influencer noch gar nicht gab und die Videos noch aus purem Spaß an der Freude gedreht wurden. 2008 lädt Michaela Engelshowe ihr erstes Video hoch: Es dreht sich um Make–up – ein Genre, das sich noch heute großer Beliebtheit auf YouTube erfreut. Schon damals erkennt sie das Potenzial, das in der Video–Plattform steckt: Anhand ihrer Videos kann sie wunderbar demonstrieren, wie Frau die Produkte ihres damaligen Kosmetik–Labels am besten einsetzt.

Mittlerweile hat sie ihre eigene Social Media Agentur auf die Beine gestellt und berät Großkunden wie Thermomix und Essence, aber vor allen Dingen Kleinunternehmer und Selbstständige in ihrem Vorhaben, das eigene Unternehmen mittels YouTube–Marketing voranzubringen und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Sie schöpft aus über einem Jahrzehnt Erfahrung und weiß genau: Was vor zehn Jahren galt, gilt heute lange nicht mehr. YouTube hat sich von einem Nischen–Netzwerk zu dem Sozialen Netzwerk entwickelt, in dem sich zu beweisen schwieriger ist als in allen anderen Netzwerken, da es eine Vielzahl kreativer wie technischer Fähigkeiten verlangt: »Das ist wie eine Eisenbahn«, beschreibt Engelshowe. »Wenn sie einmal fährt, ist das kein Problem. Aber sie zum Fahren zu bringen – das ist die größte Herausforderung. Eine Instagram–Story zu machen – kein Ding. Aber ein Video zu produzieren, das die Leute für sieben, acht Minuten fesselt, ist tatsächlich sehr, sehr schwierig.«

Regelmäßiges Hochladen

Oft wird unterschätzt, wie wichtig es ist, regelmäßig Inhalte zu produzieren und hochzuladen. Dabei steht weniger der Algorithmus und das schnelle Wachstum des Kanals als die eigene Übung im Vordergrund. Je mehr Übung man hat, desto besser werden die Inhalte und desto mehr Leute werden sich die Inhalte ansehen wollen.

Die drei Ts: Titel, Thema und Thumbnails

Wie wichtig neben dem Thema Titel und Thumbnail sind, wird von vielen angehenden YouTubern unterschätzt. Es nützt nichts, all seine Zeit in die Produktion wirklich unterhaltsamer Videos zu investieren, wenn Titel und Thumbnail die Nutzer nicht dazu verleiten, das Video anzuklicken. Hier liegt die allergrößte Schwachstelle bei vielen, die gerade anfangen. Titel und Thumbnail müssen eine Geschichte anreißen, die den Zuschauer direkt abholt. Es müssen Erwartungen geschaffen werden, die durch das Anklicken und Anschauen des Videos erfüllt werden. Nur so verdient man sich eine aktive Zuschauerschaft, die nicht nur klickt, sondern auch lange schaut und im besten Fall wiederkommt. Von Keywords hingegen hält Engelshowe nicht allzu viel. Nur etwa 25 Prozent des Klickvolumens wird durch aktive Suchanfragen generiert, während 75 Prozent durch die Vorschläge des Algorithmus zustande kommen. Und der Algorithmus bevorzugt diejenigen, die qualitative Klicks generieren – also solche, die möglichst lange verweilen und nicht gleich wieder abspringen, weil der Inhalt des Videos nicht mit ihren durch Titel und Thumbnail geschaffenen Erwartungen übereinstimmt. Keywords sind daher nur eine Back-up-Strategie.

Den gesamten Artikel “YouTube Erfolg” von Michaela Engelshove, finden Sie im aktuellen founders Magazin Nr. 25 -> LINK

Bild: Michaela Engelshove

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