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Facebook plant Milliarden-Auszahlung für Influencer

Finanzen

Facebook plant Milliarden-Auszahlung für Influencer

Eine Milliarde US-Dollar will Facebook in den nächsten eineinhalb Jahren an seine App nutzenden Social-Media-Stars zahlen, um den wachsenden Kampf um Influencer zu gewinnen. Laut »Forbes« werde das Unternehmen Geld aus Werbeeinnahmen sowie Boni für die auf Facebook und Instagram verbrachte Zeit an die Influencer verteilen. In einigen Fällen wird der Social-Media-Riese auch eine Startfinanzierung für einige Kreativschaffende bereitstellen, die über die Plattformen ihre Online-Präsenz aufbauen wollen. »Wir wollen die besten Plattformen für Millionen von Creators bauen, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können«, postete CEO Mark Zuckerberg auf Facebook. Die Investition in Kreative sei nicht neu, aber er freue sich, diese Arbeit mit der Zeit zu erweitern.

Es sind Influencer, die täglich Millionen von Nutzern auf die Plattformen bringen. Darin liegt die neuerliche Konzentration der Social-Media-Firmen auf Content-Schaffende begründet. Facebook hat eine Reihe von Initiativen angekündigt, darunter die Möglichkeit Geld von Fans anzufordern sowie die Bereitstellung von Instrumenten für den Verkauf von Markenartikeln. Neben TikTok, Snap, YouTube und Twitter ist Facebook nur eines der Unternehmen, die Influencern mit neuen Projekten Möglichkeiten für weitere Geldeinnahmen bieten wollen. Infolgedessen planen sie auch eine Beteiligung an den Einnahmen der Influencer. Laut »Forbes« sei diese Art der Einnahmequelle für einen Medien-Giganten wie Facebook wahrscheinlich belanglos. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 86 Milliarden US-Dollar. Dennoch scheint es Facebook und anderen wichtig, Influencer auf ihren Plattformen zu halten, wo sie durch ihren Content Nutzer anziehen. Ohne deren tägliche Anmeldung könnte Facebook seine Werbung nicht verkaufen, wobei die hieraus stammenden Einnahmen für das Unternehmen einen essenziellen Anteil seines Umsatzes ausmachen.

Bild: Depositphotos / rafapress

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