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Danny Manu

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Danny Manu: Als Autodidakt zur eigenen Marke

Kopfhörer, die ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz live in 37 Sprachen übersetzen – damit hat die Marke Mymanu, benannt nach dem Selfmade-Entrepreneur Danny Manu, zuletzt in Großbritannien auf sich aufmerksam gemacht. Nun will der Gründer gemeinsam mit einem namhaften deutschen Tech-Unternehmen seine Ideen auch in Deutschland vorantreiben.

Sprachbarrieren überwinden in einer globalisierten Welt

Wer hat es nicht schon erlebt? Ob im Job oder im Urlaub: Spricht man nicht dieselbe Sprache, wird es nicht nur sprichwörtlich kompliziert. Klar, Englisch ist häufig eine Alternative. Doch in mancher Region der Erde oder auch wenn es sich um komplexere Themen handelt, hilft das nicht weiter.

Der 33-jährige Londoner Danny Manu hat den weltweiten Kommunikationsbarrieren mit seinen neuesten kabellosen Earbuds namens »CLIK S« – die in Echtzeit 37 Sprachen übersetzen können – den Kampf angesagt. Neben dem Grundkanon des okzidentalen Sprachraums zählen mit Bahasa, Mandarin oder Thai auch Sprachen dazu, die vor allem in der westlichen Welt kaum beherrscht werden. Die Vision, die dahintersteckt, ist es, den Raum für interkulturelle Interaktion zu erweitern und aufzubrechen. Nachdem der Tourismus, die Arbeitswelt und der Warenverkehr längst globalisiert sind, scheint sich nun auch das Sprachuniversum in dem kleinen, ästhetisch anspruchsvollen Audio-Gadget von Mymanu Stück für Stück zu vereinen.

Multiversierter Autodidakt mit Entdeckergeist

Grund genug, einmal genauer hinzuschauen, welcher Charakter sich hinter der Geschäftsidee von Mymanu verbirgt. Es ist Danny Manu, Ingenieur, musikalischer Freigeist und Autodidakt. Als Kind ghanaischer Einwanderer aufgewachsen in der Musikmetropole London, begeisterte er sich früh für die Welt zwischen Technik und Musik. Als jüngstes Mitglied einer Gospelband spielte er sich im zarten Alter von acht Jahren am Piano durch die Kirchengemeinden Londons und verdiente so sein erstes Geld. Seither ließ ihn die Welt der Sounds nicht mehr los. Nach einer Vielzahl von Tourkonzerten produzierte er mit Ras Demo AKA Demolition Man und X-Factor UK-Gewinnerin Fleur East Songs, die sich später in den Charts wiederfanden. Doch Danny Manu bastelte nicht nur an neuen Sounds, sondern nahm schon in Kindheitstagen allerhand elektronischer Devices auseinander und unter die Lupe. Mit der Faszination für die Technik entwickelte sich so seine zweite große Leidenschaft. Bei einem Ingenieurstudium am Londoner City und Islington College und noch mehr bei seinen ersten Jobs, unter anderem als Software-Entwickler bei Rolls Royce, nahm Manu alles mit, was es über Programmieren, Produktdesign- und -entwicklung zu lernen gab.

Mit Neugierde und Bootstrapping zur eigenen Start-up-Brand

Wie in seiner Musik suchte Danny Manu nach seinen ersten Erfahrungen auch im Ingenieurswesen die Freiheit, etwas Eigenes zu kreieren. Mit dem Lebensmittelpunkt im Melting Pot London und einer Kindheit in Ghana – einem Land, wo allein 79 Sprachen gesprochen werden – kam ihm 2017 die Idee des leistungsstarken Earbud-Übersetzers »CLICK S«. Mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen den Kulturen der Welt zu verbessern, schuf er so das Consumer-Tech-Start-up Mymanu. Um die neu gewonnene unternehmerische Unabhängigkeit nicht aufs Spiel zu setzen, entschied er sich für eine Bootstrapping-Strategie, zunächst ohne Fremdkapitalfinanzierung. Mit der ersten wasserdichten Bluetooth-Box konnte er sich durch technologische Pionierarbeit einen Namen machen, sodass ihm die Crowd-Funding-Community später eine halbe Million Pfund für seine neuen Innovationen zur Verfügung stellte. Damit war der finanzielle Durchbruch geschafft, um die Vision eines einheitlichen Ökosystems aus Soft- und Hardware in Form der Earbuds mit Mymanu zu realisieren.

Innovation durch Kooperation: Mymanu plant den Ausbruch aus digitalen Konventionen

Doch wer glaubt, Manu würde sich mit dem Erreichten zufriedengeben, wird schnell eines Besseren belehrt. Durch die ersten Erfolge beflügelt, arbeitet man bei dem Start-up bereits an einem neuen Produkt. Viel verraten will Danny Manu noch nicht, wenn er metaphorisch davon spricht, »das digitale Gefängnis zu verlassen, ohne dessen Vorteile zu verlieren.« Nicht nur Kunden und Unterstützer scheint er mit seinen Ideen zu überzeugen, sondern auch einen der größten deutschen Tech-Konzerne, mit dem die neueste Produktidee schon bald auf den Markt kommen soll.

Bild: (c) Mymanu

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