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Streit um Twitter-Kauf: Musk lässt Dorsey vorladen

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Streit um Twitter-Kauf: Musk lässt Dorsey vorladen

Der erste Prozesstag des Gerichtsverfahrens um die zunächst geplatzte Twitter-Übernahme durch Elon Musk rückt näher. Wie nun aus Gerichtsdokumenten hervorging, hat Musk hierfür den Twitter-Mitbegründer sowie früheren Geschäftsführer Jack Dorsey vorgeladen. Dorsey soll mit dem Tesla-Chef auch freundschaftlich verbunden sein.

In dem Verfahren, das ab dem 17. Oktober für fünf Tage am Gericht in Delaware angesetzt ist, will Twitter Musk dazu zwingen, den Kurznachrichtendienst für 44 Milliarden Dollar zu kaufen. Der reichste Mann der Welt hatte im April zunächst seine Kauf-Absichten angekündigt, eine Twitter-Übernahme im Juli allerdings wieder abgelehnt. Die Begründung lautete, Twitter habe eine zu hohe Zahl tatsächlicher User auf ihrem Netzwerk angegeben. Von den verantwortlichen des Kurznachrichtendienstes wurden diese Behauptungen stets bestritten. Twitter hat zudem mit einer Klage reagiert; mittlerweile wurde auch von Musk eine Gegenklage eingereicht.

Die Vorladung soll, »Reuters«-Informationen zufolge, erreichen, dass Dorsey Informationen über die Anzahl der Spam-Accounts auf Twitter offenlegt. Darüber hinaus wird der Co-Founder von Twitter zur Nutzung von mDAU (monetizable Daily Active User), einer Größe zur Ermittlung von Twitter-Usern, befragt. Block-Inc.-Mitbegründer Dorsey, der jahrelang als Geschäftsführer von Twitter tätig war und erst im Mai seine Aufsichtsratstätigkeit im Unternehmen niedergelegt hatte, kommentierte die Informationen aus den Gerichtsdokumenten bisher nicht.

Beitragsbild: IMAGO / ZUMA Press / Ron Sachs

AS

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