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Boris Grandl

Story

Boris Grundl: Von Last zu Lust

Boris Grundl erklärt, wie mit der richtigen Haltung die Ergebnisse besser werden und die Freude an der Verantwortung wächst.

Seit mehr als 20 Jahren hat Boris Grundl seine Berufung in der Menschenentwicklung gefunden. Seit mehr als drei Jahren erforscht er das Thema Verantwortung auf wissenschaftlicher Ebene. Dank der aktuellen Studienergebnisse gelang ihm nun der inhaltliche Durchbruch in der Schlüsselfrage: „Wie entwickeln Menschen Lust an Verantwortung?“

Bereits zum dritten Mal haben wir knapp 1.000 für Deutschland repräsentative Personen zum Thema Verantwortung befragt. Immer mit dem Ziel, das Geheimnis von Verantwortung zu entschlüsseln und Spaß am Thema zu wecken. Doch noch immer empfinden viele Menschen Verantwortung als Last. Ist es also überhaupt möglich, Freude an Verantwortung zu entfachen? Was muss mental passieren, damit Menschen sie als positiv empfinden? Die Antwort: Ob Verantwortung als Last oder Lust empfunden wird, entscheidet allein die Haltung. Wer mit der passenden Einstellung auf das Thema schaut, wird Projekte mit Freude anpacken und seine Ergebnisse um ein Vielfaches verbessern. Das spüren Menschen und Unternehmen sofort.

Verdrängung & die Suche nach dem Sündenbock

Auf dem Weg zur positiven Haltung durchlaufen Menschen einen mentalen Prozess. Steht ein Mensch vor einer unerwarteten, ihm unbehaglichen Situation, reagiert er als erstes mit Verdrängung. Kunden stornieren? Aufträge brechen weg? Coronakrise? „Betrifft mich nicht.“ Das erste surreale Empfinden ist immer das Gleiche, wenn Menschen sich vor einem wichtigen Meeting Kaffee aufs Hemd kippen, plötzlich die eigene Kündigung in Händen halten oder durch ein Unglück Gesundheit oder Hab und Gut verlieren: „Das kann doch nicht wahr sein!“ Diese Reaktion ist völlig menschlich. Die Frage ist, wie lange sie anhält.

Nach der erfolglosen Verdrängung sucht der Betroffene einen Sündenbock: „Wer hat den Kunden betreut?“ „Wer hat die Kündigung veranlasst?“ „Wer hat die Welt infiziert?“ Auch wenn diese Suche verständlich ist, setzt sie nur wenig Energie frei. Der Betroffene will nichts mit der Sache zu tun haben. Das Problem bleibt „fremdgemacht“. Zuerst richtet sich die Schuldsuche auf Personen. Im zweiten Schritt bezichtigen Betroffene die Umstände. Schuld ist dann die Wirtschaftslage, der inkompetente Kollege, das veraltete Unternehmen … Die eigene Handlungsenergie ist noch immer sehr schwach. Der Betroffene schiebt die Beteiligung ab und aktiviert kaum eigene Aktivitäten. So wird ein tatsächlicher Virus zu einem mentalen. Betroffene empfinden die Situation noch immer als aufgezwungen und lästig.

Den gesamten Artikel: „Von Last zu Lust“ von Boris Grundl, finden Sie in der aktuellen Ausgabe vom founders Magazin Ausgabe Nr. 15 -> LINK

Bild: depositphotos.com/.shock

 

 

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