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Exitplan statt Vision?

Aus dem Magazin

Exitplan statt Vision?

Darum brauchen wir eine neue Gründerkultur

Erst letzte Woche entdeckte ich wieder einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk, bei dem sich mir die Nackenhaare aufstellten. Der Urheber war ein junger Kerl, gerade mal Anfang zwanzig, den ich auf einem Kongress kennengelernt hatte. Und er schrieb begeistert, dass er gerade seine Firma verkauft habe, die er im ersten Jahr schon auf mehr als eine halbe Million Euro skaliert habe. Um jetzt als »Privatier« durchzustarten – mit einem neuen Unternehmen. Sein Vorhaben: andere Menschen beraten, wie auch sie ihre Company so aufstellen, dass sie so schnell wie möglich skaliert und dann gewinnbringend verkauft werden kann. Und damit entspricht er voll einem Trend, den ich mehr als fragwürdig finde.

Warum mich das so trifft? Weil ich diese Einstellung nicht nachvollziehen kann. Ich habe mich auch als junger Kerl mit 28 Jahren selbstständig gemacht. Erst sieben Jahre als Franchise-Partner eines Trainingsunternehmens, dann habe ich mit 35 Jahren meine eigene Company gegründet. Doch dabei hatte ich zu keinem Zeitpunkt den Gedanken, den Laden zu verkaufen. Mein Antrieb war und ist es, etwas zu schaffen, das bleibt. Ich bin stolz auf mein Unternehmen und darauf, wie es sich entwickelt hat. Auch meine Frau und mein Sohn tragen diesen Spirit mit, worauf ich ebenfalls sehr stolz bin.

 

Den gesamten Gastbeitrag »Exitplan statt Vision?« von Martin Limbeck finden Sie in der aktuellen Ausgabe vom founders Magazin Nr. 31 -> LINK

Lean Marketing: Schlankes Marketing für fetten Mehrwert

 

Bild: IMAGO / Martin Wagenhan

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