Die britische Neobank Revolut klettert durch einen neuen Sekundärverkauf auf eine Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar. Das Fintech, geführt von Mitgründer und CEO Nikolay Storonsky, gestattet seinen Mitarbeitern laut Medienberichten bis zu 20 Prozent ihrer Anteile zu verkaufen. Einzelne Transaktionen werden umgerechnet mit rund 1.381 US-Dollar je Aktie bepreist.
Der Schritt folgt auf starkes Wachstum und einen Gewinnsprung im Jahr 2024. Revolut meldete zuletzt rund 1,4 Milliarden US-Dollar Jahresüberschuss und setzt ein deutliches Signal für späte Wachstumsphasen europäischer Tech-Scale-ups. Parallel läuft der Lizenz-Pfad in Großbritannien weiter (Mobilisierungsphase). Ein Börsengang bleibt zwar im Gespräch, dürfte sich aber nicht kurzfristig materialisieren.
SK
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