Gleichermaßen teilte er seinen Boten mit, ihn niemals mit guten Nachrichten zu wecken. Schlechte Nachrichten dagegen, also eine anstehende Krisensituation oder eine wichtige Entwicklung, die sich negativ auf seinen Feldzug auswirken könnte, die sollte man ihm unverzüglich bringen. »Weckt mich sofort«, sagte er, »denn dann darf kein Augenblick mehr vergeudet werden.« Für die Lebensrealität eines äußerst beschäftigten Menschen waren das zwei brillante Vorgehensweisen, denn wir werden ohnehin immer mit viel zu viel bombardiert. Um klar denken zu können, ist es elementar, dass jeder von uns lernt, das Belanglose vom Wichtigen zu trennen. Es reicht nicht, dass man sich gern tiefschürfenden Gedanken oder trockenen Analysen hingibt; eine Führungsperson muss dafür auch
Zeit und Platz schaffen.