Feste Arbeitszeiten, fünf Tage pro Woche, und ein Job fürs ganze Leben – was vor ein paar Jahren noch als Standard galt, wirkt heute zunehmend überholt. Denn das Unternehmertum steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Innovation ist dringend notwendig, doch wie kann diese Entwicklung in Zeiten wachsender Bürokratie eigentlich gelingen? Diese Frage steht im Zentrum der aktuellen Ausgabe – und die Experten, die hier zu Wort kommen, halten verschiedene Antworten dafür bereit: Welche Strukturen dazu führen, dass erfolgreiche Unternehmer trotz gut laufender Geschäfte in finanzieller Abhängigkeit verharren, zeigt Ferhat Kacmaz im Cover-Interview. Hier erklärt der Bestsellerautor, warum Umsatz nicht automatisch Freiheit bedeutet. Derweil richtet Martin Limbeck seinen Blick auf die Künstliche Intelligenz. Sie automatisiert Routineaufgaben und verändert die Anforderungen an Führungskräfte. Welche Fähigkeiten dadurch relevanter werden, erläutert der Unternehmer in seinem Gastbeitrag.
In volatilen Zeiten stellt sich zunehmend die Frage nach einer Neuausrichtung: Im Interview berichtet Coach Nicole Zwecker, wieso sie ihren Lebensmittelpunkt von Deutschland nach Dubai verlagern wird und weshalb internationale Standorte für Unternehmer attraktiver werden. Doch sind es nicht nur die äußeren Rahmenbedingungen, die über den Erfolg entscheiden: Selbstzweifel und Glaubenssätze beeinflussen Entscheidungen oft mehr als bloße Tatsachen. Wie sich solche Denkmuster verändern lassen, beschreiben sowohl die Kommunikationsexpertin Jessica Reyes Rodriguez im Gastbeitrag als auch Jessica Lackner und Natalia Wiechowski in einem Buchauszug. Und wie wirkt sich die Selbstüberschätzung, der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt, auf Verhandlungssituationen aus? Dieser Frage widmet sich Prof. Dr. Jörg Kupjetz. Inwiefern der richtige Umgang mit dem Phänomen zu besseren Ergebnissen führt, erläutert er in seiner Kolumne.
Das Editoial »9 to 5 war gestern!« und weitere spannende Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des founders Magazins Nr. 90 -> LINK