Interessant ist, dass Zitelmann nicht nur über die Berühmten schreibt, sondern in den letzten Jahren selbst zu einem Prominenten geworden ist. Dabei halfen ihm jedoch weniger seine zwei Doktortitel und seine millionenschweren Unternehmen. Auch seine 24 Bücher waren höchstens ein gutes Fundament, denn es gibt viele Bestsellerautoren, die man auf der Straße nicht erkennen würde. Zitelmann hat die Kunst der Selbstvermarktung praktiziert. Und hat dabei offensichtlich viel von Arnold Schwarzenegger gelernt, den Zitelmann immer gern als Beispiel heranzieht und den er auch schon persönlich getroffen hat. Der Wahlberliner ging unermüdlich auf die Medien zu, gab Interviews, schrieb für diverse Magazine und Zeitungen Artikel, machte Lesereisen bis nach Asien, eröffnete Social-Media-Kanäle, drehte Videos, hielt Vorträge vor großem Publikum und versuchte stets, zu provozieren. Optisch tut er das, in dem er seine Muskeln spielen lässt.
Bildquelle: Thomas Schweigert