Misserfolge sind Teil des Spiels. Wann immer ich mich auf den Weg mache, um etwas zu erreichen, kann ich scheitern. Niemand gibt uns die Garantie, dass unser Plan erfolgsgekrönt ist. Auch unser Warum gibt keine Erfolgsgarantie. Wer erfolgreich sein möchte, der muss verstehen, dass zuvor der Misserfolg kommt. Wer damit nicht umgehen kann, der verdient den Erfolg auch nicht. Genau hier kommt das »Warum« ins Spiel: Es gibt die Garantie, seinen Zielen trotz des Scheiterns weiter nachzugehen. Wer ein starkes Warum hat, der gibt nicht auf und macht immer weiter. Egal, wie viele Misserfolge man einstecken muss.
Definitiv ein schwacher Trost und eine (positive) Tatsache. Im ersten Moment des Scheiterns willst du von so einem Spruch nichts hören. Aber hat man das Scheitern erst einmal akzeptiert, ist es tatsächlich so: Eine Tür geht zu, eine andere geht auf. Du musst die offene Tür nur sehen und durchgehen wollen. Wer seinen Niederlagen und vermeintlich verpassten Chancen hinterhertrauert, der wird diese Tür weder sehen noch finden. Es geht immer irgendwie weiter im Leben. Wir müssen nur den Blick nach vorne richten und nicht nach hinten. Dann öffnen sich auf einmal Türen, die alles im Leben verändern können. Aber zugegeben: Diesen Fokus zu haben und danach zu leben ist einer der größten Herausforderungen überhaupt im Leben.
Weil wir Menschen bequem sind. Das ist einfach so. Wir sind vom Prinzip her faul und wollen mit minimalem Aufwand Maximales erreichen. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird sich genau hier wiederfinden. Aber wir können mehr. Jeder von uns. In uns steckt so viel mehr Potenzial, wir müssen dieses Potenzial nur entfalten – und genau hier kommen solche Strategien ins Spiel. Vielen Menschen fehlt es zum Beispiel an Disziplin. Mal ganz ehrlich: Wie viel mehr könnten wir in unserem Leben erreichen, wenn wir unsere Zeit nicht mit Dingen verschwenden würden, die uns nicht weiterbringen?
Ohne Scheitern gibt es keinen Erfolg. Das müssen wir erkennen. Erfolg resultiert aus dem Scheitern. Ich gebe da immer gerne ein persönliches Beispiel: Wer sich mit mir und meinem Lebenslauf etwas näher beschäftigt, wird schnell zu dem Ergebnis kommen, dass ich sehr erfolgreich in meinem Leben bin. Oft werde ich auch als Gewinner bezeichnet. Ich persönlich sehe das anders, denn: Ich bin kein Gewinner. Ich bin nur ein Verlierer, der es einmal mehr versucht hat. Und genau das gilt für die meisten erfolgreichen Menschen. Sie haben weiter gemacht, wo andere aufgegeben hätten.