Die klare Abgrenzung von Arbeit und Freizeit ist der Generation Z wichtiger als ihren Vorgängern. Sie möchten einen definierten Dienstschluss und nicht mehr als 35 Stunden in der Woche arbeiten. Das Dienst-Handy bleibt nach Feierabend im Büro.
Mit befristeten Arbeitsverträgen sind Arbeitgeber für die Nachwuchstalente von heute uninteressant. Allerdings: „Sie erkaufen sich damit keine Loyalität.“ Denn die in der Wohlstandsgesellschaft aufgewachsene Generation Z kennt keine Existenzängste und sieht den Job nicht als lebenslange Absicherung.
Auch was das Gehalt angeht, möchten die gefragten Bewerber eine klare Linie. Sie wissen was sie erreichen wollen und wollen wissen, ob sie das bei ihnen bekommen.
Die Digital Natives wollen Technologie am Arbeitsplatz, und gehen davon aus, dass alle Arbeitsmittel und -geräte auch mobil funktionieren. Arbeitgeber sollten dafür offen sein, wenn sie nicht das Nachsehen haben wollen.
Generation Z lässt sich mit dem Status ihrer Firma nur noch schwer beeindrucken, da müsste es schon Google oder Microsoft sein. Junge Talente wechseln heute häufiger den Arbeitgeber. Verabschieden sie sich anständig und bleiben sie in Kontakt. Vielleicht kommen sie dann später als erfahrene Mitarbeiter zu ihnen zurück.
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