Schon einige Jahre zuvor hatten die beiden Informatiker BackRub ins Leben gerufen; einen Vorläufer, der Webseiten anhand ihrer Wertigkeiten einstufte und der später in Google umbenannt wurde. Der neue Name war als Anspielung auf den englischen Begriff »Googol« zu sehen – eine Bezeichnung für 10 .
Anfänglich gab es etwa 500.000 Suchanfragen, die sich in den darauffolgenden Jahren allerdings schnell vervielfachten. Zu verdanken war dies auch der Kooperation von Google mit Anbietern wie AOL und Netscape – und natürlich der Innovationskraft der Gründer: So trug der einfache Aufbau der Suchmaschine wohl maßgeblich zum Erfolg bei. Und auch Googles anfängliches Credo »Don’t be evil« mag so manchem User vertrauenswürdig erschienen sein.
Mittlerweile zählt Googles Mutterkonzern Alphabet zu einem der fünf US-amerikanischen Unternehmen, deren Bewertung eine-Billion-Dollar-Marke übersteigt. Dabei macht der Konzern bis heute mit neuen Diensten und Produkten von sich reden – allerdings gibt es auch rechtliche Bedenken; unter anderem steht die Handhabung des Datenschutzes oftmals in der Kritik: Unlängst hatte etwa der Bundesstaat Kalifornien vorgebracht, das Unternehmen habe Profile von Nutzern erstellt, obwohl deren Standort-Informationen ausgeschaltet waren. Mittlerweile wurde die Klage gegen eine Zahlung von 93 Millionen US-Dollar fallen gelassen. Derzeit ist auch ein Kartellverfahren gegen Google angesetzt, dessen Ausgang richtungsweisend für die Tech-Branche sein könnte.
Bislang aber ist der Erfolg der Alphabet-Tochter auch hierzulande ungebrochen: Laut eigenen Angaben des Konzerns tragen seine Produkte in diesem Jahr etwa 53 Milliarden Euro zur Bruttowertschätzung in Deutschland bei.
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