Denn tatsächlich beziehen sich fast alle Ratgeber immer wieder auf die gleichen Studien, Geschichten und Übungen.
Die wichtigsten zehn Tipps für Founder habe ich für dich mitgebracht:
Dieses Zitat bildet das Fundament jeden Erfolgs. Warum möchtest du 10.000 Euro und mehr im Monat verdienen, wenn du nicht weißt wofür du es tust? Warum willst du dein Selbstmanagement optimieren, wenn du kein Ziel vor Augen hast? Stelle dir selbst täglich die Frage: „Warum stehe ich morgens auf?“. Du wirst die finale Antwort nicht sofort finden, aber du näherst dich ihr Schritt für Schritt an, wenn du die Frage ehrlich beantwortest.
Nimm dir zehn Sekunden Zeit und zähle alle roten Gegenstände in dem Raum, in dem du gerade bist. Schaue jetzt vom Bildschirm hoch und starte. Los geht’s! Und? Wie viele hast du gezählt? Wenn ich dich jetzt spontan fragen würde, wie viele grüne Gegenstände im gleichen Raum sind, hast du keine Antwort, richtig? Das ist ja auch klar, denn du hast dich nur auf die roten fokussiert. Das worauf du dich fokussierst, wird sich vermehren. Überlege dir also gut, worauf du deinen Fokus legst und gib dann Vollgas!
Kennst du die Walt-Disney-Methode?
Er hatte drei verschiedene Räume in seinem Büro und nahm in jedem Raum eine andere Rolle ein. Er startete in der Rolle des Träumers. In dieser Funktion durfte er völlig frei und verrückt denken. Das ist die ideale Rolle, um möglichst groß zu denken und alle einschränkenden Gedanken zur Seite zu schieben. Anschließend nahm er die entwickelten Ideen und ging in den Raum des Realisten. Hier nahm er einen pragmatischen Standpunkt ein und entwickelte Pläne zur Umsetzung. Zum Abschluss wechselte er erneut den Raum und sah seine Idee und den erstellten Plan durch die Augen des Kritikers. Er hinterfragte jedes Detail und prüfte seine eigenen Ideen auf Herz und Nieren. Probiere es mal aus und verbringe vor allem viel Zeit im ersten Raum, um möglichst groß zu denken!
Alle erfolgreichen Menschen haben ihre eigene Form der Morgenroutine entwickelt. Sie wird in unzähligen Ratgebern angepriesen und zahlt auf die Macht der Gewohnheit ein. Erfolg ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Nur durch tägliche Wiederholung werden wir besser und nähern uns unseren langfristigen Zielen an. Hast du bereits eine Morgenroutine? Wie wäre es einfach 15 Minuten früher aufzustehen und ein Buch zu lesen oder dir deine Ziele aufzuschreiben? Es muss ja nicht gleich um 5 Uhr morgens sein! Einfach nur 15 Minuten früher. Probiere es aus!
Der größte Zeitfresser in unserer heutigen Welt ist das Smartphone. Es gibt bereits unzählige Bücher, die dir helfen sollen deine Handynutzung zu reduzieren und dich weniger ablenken zu lassen. Der beste Start ist folgender: Schalte alle Benachrichtigungen im Sperrbildschirm aus. Fast alle Apps haben defaultmäßig Benachrichtigungen aktiviert, die dich dazu nötigen alle 10 Minuten auf dein Smartphone zu schauen. Schalte sie alle aus, so dass du proaktiv in die einzelnen Apps reingehen musst, um zu schauen ob eine neue Nachricht kam.
Du weißt vermutlich, dass sich deine Gedanken auf den Körper auswirken können. Aber kennst du auch das umgekehrte Prinzip? Es handelt sich um sogenanntes Power Posing. Dabei versetzt du deinen Körper in Siegerposen (beide Arme nach oben strecken, Hände hinter dem Kopf verschränken) und suggerierst ihm somit Glücksgefühle. Der Körper beginnt mehr Testosteron auszuschütten und du wirst automatisch selbstbewusster.
Roger Bannister war der erste Mensch, der die Meile (=1,60934 km) unter vier Minuten gelaufen ist. Bis zum Jahr 1954 hat sich niemand vorstellen können, dass man eine Meile unter vier Minuten absolvieren kann. Dann kam Roger Bannister und hat es mit 3:59,4 Minuten geschafft. Der nach ihm benannte Effekt bezieht sich aber nicht auf seinen Rekord, sondern darauf, dass im gleichen Jahr noch 27 weitere Läufer unter vier Minuten geblieben sind. Bereits wenige Wochen nach seinem Rekord stellte der Läufer John Landy einen neuen Rekord in 3:57,9 Minuten auf. Kennst du vielleicht den Kalenderspruch »Alle sagten, es geht nicht, bis einer kam und es einfach gemacht hat«? Genau das ist die Zusammenfassung des Roger-Bannister-Effektes. Sei der erste und mach es einfach!
Dieses Zitat des Motivationstrainers und Autors Jim Rohn kennst du vielleicht und es wird in unzähligen Büchern darauf eingegangen. Ich selbst kann es aus eigener Erfahrung bestätigen. Spannend ist dabei, sich aber nicht nur die fünf Personen anzuschauen, die dich direkt umgeben. Notiere dir einmal die 5 Personen, mit denen diese fünf Menschen wiederum am meisten Zeit verbringen. Wenn auch indirekt, wirken sich diese insgesamt 25 Menschen nämlich sehr stark auf dein Leben aus!
Beim Netzwerken beobachte ich immer wieder den gleichen Fehler. Viele Menschen versuchen andere von sich selbst und ihren Produkten oder Dienstleistungen zu überzeugen. Dabei sollten wir uns viel mehr für die andere Person interessieren. Wenn wir diesem helfen können, wird er automatisch ein Fan und somit ein Botschafter von uns. Er wird uns weiterempfehlen ohne, dass wir ihn aktiv darum bitten müssen. Das passiert aber erst, wenn wir in Vorleistung gegangen sind und uns wirklich für ihn und seine Bedürfnisse interessieren!
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