Aus dem Magazin

Sind Sie ein Prepper?

Eine Kolumne von Prof. Dr. Jörg Kupjetz

2 Min.

14.05.2026

In Zeiten nationaler und globaler Krisen und Bedrohungslagen erreichen uns immer wieder Hinweise, wie wir uns auf den Krisenfall vorzubereiten hätten, insbesondere, wie wir unsere Vorräte aufstocken sollten. Zumeist entstehen hier Bevorratungskosten, denen am Ende kein Gegenwert gegenübersteht, insbesondere wenn Lebensmittel verfallen, weil die Welt eben nicht untergegangen ist.  »Besser haben als brauchen«, lautet ein jahrhundertealtes Sprichwort, das seinen Ursprung im Wesen der Bevorratung hat, sinngemäß aber für viele Situationen anwendbar ist. Also auch – Sie ahnen es bestimmt schon – für Vertragsverhandlungen.  Die Vorbereitung einer Verhandlung ist entscheidend für deren Verlauf und deren Erfolg. Die wenigsten von uns verwenden hierauf aber ausreichend Zeit. Fast schon mit Tunnelblick argumentieren wir auf unser (einziges) Ziel zu, ohne uns alternative Szenarien und Verhandlungspakete im Vorfeld überlegt zu haben. Oft funktioniert das ja auch – aber halt nicht immer. Und genau für diese Fälle macht die Extra-Arbeit Sinn.  Wie ein Mandant einmal so schön sagte: »Die meiste Vorbereitung war jetzt für die Tonne. Das haben wir aber alles nicht gebraucht.« Meine Antwort können Sie sich bestimmt schon denken. Und wenn es in neun von zehn Fällen gutgegangen ist: Auch der zehnte Fall sollte für Sie zufriedenstellend ausgehen. 

Beitragsbild: Depositphotos / Mumemories 

Die Kolumne »Sind Sie ein Prepper?« und weitere spannende Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des founders Magazins Nr. 89 -> LINK

 

 

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