In kaum einem Bereich wie der Führung werden immer neue »Säue durchs Dorf« getrieben. Methoden und Techniken sprießen wie Pilze aus dem Boden. Doch der Erfolg stellt sich meist nicht ein. Und das liegt daran, dass wirksame Führung Strukturen braucht, die universell sind. Strukturen, die einfach, klar und konsequent umsetzbar sind.
Unsere Arbeitswelten haben sich massiv verändert. Das führt zu Verunsicherung in den Unternehmen. Auch Führungskräfte sind oft unsicher, wie mit einer Situation umzugehen ist, obwohl es ihre Aufgabe ist, den Mitarbeitern Orientierung zu geben. Umso wichtiger ist es, Strukturen zu entwickeln, die klare Vorgaben liefern, was wann wie konsequent zu tun ist. Fehlen diese Strukturen in einer Organisation, fehlt also das Prinzip von Klarheit und Konsequenz, wird Führung scheitern. Diese Denk- und Verhaltensmuster sind die Hauptverursacher des Scheiterns von Führung:
Entscheidungsreserviertheit stellt einen der häufigsten Fehler von Führungskräften dar – es gibt kein Weiterkommen, die Ressourcen einer Organisation liegen brach. Die Gründe dieser Entscheidungsschwäche sind die Angst vor Fehlern und die Furcht vor den Konsequenzen der Entscheidung. Ein solches Nichtentscheiden aus Angst kann als gescheitertes, weil weder klares noch konsequentes Führungsverhalten verbucht werden.
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