Die Produkte, die ich verkaufe, haben immer bestimmte Merkmale und gelten als klassische Problemlöser oder haben einen Wow-Faktor. Wenn ich auf Produktsuche gehe, halte ich Ausschau nach Produkten mit diesen Merkmalen. Um die Produktsuche zu vereinfachen, gibt es einige Tools und Softwares, welche diese Merkmale herausfiltern.
Hat man ein Produkt mit Potenzial gefunden, fügt man dieses fast vollautomatisiert in seinen Online-Shop ein und vermarktet es über bezahlte Werbeanzeigen, beispielsweise auf Facebook, Instagram, TikTok und anderen Kanälen. Sehr gerne nutze ich für die Vermarktung meiner Produkte Influencer.
Anschließend überarbeite ich die Einstellungen der Zielgruppe und passe Dinge wie Alter, Geschlecht und Plattform an. Hier verfolge ich nun, wie sich das Kaufverhalten verhält. Wenn sich auch hier nichts zum Positiven verändert,teste ich einfach ein neues Produkt.
Das finanzielle Risiko beim Dropshipping ist Gottseidank relativ gering. Denn im Vergleich zu anderen Businessmodellen gibt es kein Lager und keine Mitarbeiter und die Produkte müssen auch nicht im Voraus in großen Mengen gekauft werden.
Nichtsdestotrotz ist ein Verlust nie schön. Daher lautet mein wichtigster Tipp an alle, die sich überlegen mit Dropshipping zu starten: Eignet euch Expertenwissen an und überstürzt nichts.
Das erleichtert Einiges. Zum Beispiel baue ich meine Online-Shops mit einer Software, die auch für Anfänger geeignet ist, da hier schon viel Vorarbeit geleistet wurde und ich das Shopdesign spielend leicht nach meinen Wünschen anpassen kann. Wichtige Elemente, die man sonst nachträglich integrieren müsste wie Zahlungsmethoden, automatische Rabatte und andere sind hier schon vorhanden.
Was ich immer predige ist, dass Einsteiger sich zu Beginn bewusst machen sollten, dass sie sich hier ein richtiges Business aufbauen, in das natürlich auch Zeit und Geld investiert werden muss.
Ja, ganz klar: Nicht mit Halbwissen starten. Man ist voller Vorfreude, den ersten Online-Shop zu launchen, die ersten Produkte zu testen und hofft auf die ersten Verkäufe.
Man vergisst dabei allerdings, dass viele Dinge zu beachten sind, damit das Ganze auch wirklich profitabel funktioniert. So muss der Online Shop conversion-optimiert sein, er muss Vertrauen beim Kunden erwecken und so weiter.
Die Produkte, die man anbietet, müssen besonders sein. Sie sollten einen Wow-Faktor haben oder ein Problem lösen. Hier hilft es, sich in den Kunden hineinzuversetzen, um das Potenzial zu prüfen. Löst dieses Produkt wirklich den Schmerz oder das Problem des Kunden?
Die Vermarktung des Produktes ist sehr wichtig. Man schaut sich das Produkt an und überlegt, welche Zielgruppe man damit ansprechen möchte. Anschließend schaut man, auf welcher Plattform diese Zielgruppe am meisten vertreten ist und vermarktet es dort. Es sind noch weitere Punkte zu beachten, dies waren nur einige Beispiele.
Aus diesem Grund biete ich auch das Coaching an, damit Einsteiger gerade zu Beginn die häufig gemachten Anfängerfehler vermeiden und sofort mit Expertenwissen starten können. Das spart viel Zeit und Geld. Aber auch erfahrenen Dropshippern helfe ich dabei, ihr Business aufs nächste Level zu bringen.
Bilder: Niko Dieckhoff