Generell bedarf es der Offenheit, Prozesse zu überdenken bzw. sich den digitalen Spiegel vorzuhalten. Generell muss verstanden werden, dass die Digitalisierung voranschreiten wird und dadurch die Gefahr besteht, dass man von Mitbewerbern überholt wird. Meiner Meinung nach, muss man nicht immer gleich das gesamte Unternehmen überdenken und umkrempeln, sondern im Kleinen anfangen.
Hier hilft häufig schon ein Ideenworkshop und eine kurze Analyse der aktuellen Prozesse im Unternehmen. Häufig kommen hier schon „Aha-Momente“ ans Licht. Wichtig ist ebenfalls, genau zu überdenken, mit welchen Bereichen und Prozessen man startet. Entscheidende Rolle spielt hierbei die betriebswirtschaftliche Komponente, um einerseits die gewinnbringendsten Digitalisierungspotentiale identifizieren und andererseits den ROI (Anm. d. Red.: Return on Invest) ermitteln zu können.
Daraus ergibt sich automatisch eine Priorisierung der möglichen Digitalisierungsbausteine. Häufig begegnet uns als erste Assoziation mit Digitalisierung „digitales Dokumentenmanagement“ oder „digitale Rechnungsarchivierung“. Digitalisierung ist aber viel mehr. Daher rate ich zum Workshop, Austausch und zur
Beratung durch externe Dritte. Gerne stellen wir im Rahmen unserer Workshops auch Referenzprojekte, mit dem „Nachher-Vorher-Effekt“ vor, was meist einen ideenreichen und kreativen Austausch zur Folge hat.
Ganz aktuell ist auch das Thema Förderungen im Zuge der Coronapandemie. Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst, welche bundesweiten und durch Corona bedingten landesweiten Förderungen (Konjunkturpakete) es gibt, was eine externe Beratung ebenfalls aufzeigen kann.