Meine Kinder sind jetzt in dem Alter, in dem sie statt Fischstäbchen auch mal einen richtigen Fisch essen wollen. Also mit Begeisterung in den Fischladen und zwei Lachsfilets gekauft. Der Einkauf kam so gut an, dass ich dort zwei Tage später wieder zwei Lachsfilets gekauft habe.
Am ersten Tag zahlte ich 12,87 Euro und am zweiten Tag 16,23 Euro. Wie konnte das passieren? Galoppierende Inflation? Mitnichten! Beim ersten Mal wurde ich von einem Angestellten, beim zweiten Mal von der Inhaberin selbst bedient. Und die Inhaberin machte mir auf charmante Art deutlich, dass die von mir angedeutete Größe des Fisches auf keinen Fall für zwei Kinder ausreiche und ich ja eigentlich ein Rabenvater sei, wenn ich den Kindern eine derart homöopathische Dosis Fisch mitbringe. Beim ersten Mal hatte ich nach dem Essen zwar keine Hungererscheinungen bei meinen Kindern ausgemacht, aber man folgt ja gerne dem Expertenrat. Sie können sich bestimmt denken, dass noch Fisch übrigblieb.
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