Ängste sind ja sehr normal, die hat jeder Mensch. Und sie haben nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun. Einerseits sind es höchst subjektive Gründe, die gar nicht unbedingt der Realität entspringen müssen. Und auf der anderen Seite gibt es natürlich auch ganz objektive Gründe. Und die sind ja zurzeit nicht so an den Haaren herbeigezogen. Themen wie die Inflation, die geopolitische Lage oder die wirtschaftlichen Entwicklungen können dazu führen, dass man das Vertrauen verliert. Das sind dann eben Auslöser im Außen.
Dazu gehört auch, dass man einen Plan gemacht hat und merkt, dass es nicht hinhaut, die Realität ganz anders ist und die Kalkulation nicht passt. Das sind die realen Gründe. Subjektive Bedrohungen sind solche, die wir als Menschen empfinden, die zwar oft von außen getriggert werden, aber in der Regel vollkommen übertrieben sind. Es ist ein wichtiger Schritt zu unterscheiden, worüber ich mir wirklich Sorgen machen muss und was nicht in dem Ausmaß existiert, wie ich es jetzt wahrnehme.