Ob »Lanz & Precht«, »Gemischtes Hack« oder »Mordlust« – Podcasts haben längst ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Während im Jahr 2016 lediglich 14 Prozent der Menschen in Deutschland angaben, solche Audioformate zu konsumieren, waren es 2024 bereits 45 Prozent. Podcasts sind somit längst ein fester Bestandteil des Alltags geworden; man hört sie mittlerweile während der Fahrt zur Arbeit, beim Sport oder zuhause. Sie ermöglichen nicht nur eine neue Form des Medienkonsums, sondern haben eigene Stars wie Tommi Schmitt und Laura Larsson hervorgebracht. Doch inwiefern können auch Unternehmen von diesem Medium profitieren? Das haben wir in diesem Beitrag beleuchtet.
Die gute Nachricht vorab: Wer sich mit einem Podcast in die Öffentlichkeit wagen will, braucht keinen hohen Bekanntheitsgrad und keinen großen Namen. Zwar gibt es von Barbara Schöneberger über Rezo bis hin zu Stefanie Stahl kaum ein bekanntes Gesicht, das nicht über eine begeisterte Hörerschaft verfügt, doch für den Erfolg eines Podcast ist kein Celebrity-Status nötig. Unternehmer, die dennoch auf den Promi-Faktor setzen möchten, sollten diese Entscheidung sogar gut abwägen, rät der österreichische Medienexperte Stefan Tesch auf seiner Webseite. Denn einen Star als Moderator einzusetzen, könne riskant sein, da dessen Meinungen und politische Einstellungen auf das Unternehmen zurückfallen könnten.