Tino Leukhardt: In erster Linie war es die Faszination für eine Technologie, die uns begeistert hat. Eine dezentrale mathematische Formel, die unfälschbar ist, hat ihren Reiz. Für uns war es auf den ersten Blick nicht erkennbar, dass diese Technologie auch beim traditionellen Edelmetallhandel eine Rolle spielen kann. Das erste Mal wurden wir jedoch damit konfrontiert, als wir beschlossen haben, strategische Metalle in unser Portfolio aufzunehmen. Denn während man Gold als Münzen, Gramm, Unzen und Barren erwerben kann, gibt es bei strategischen Metallen oft nur eine einheitliche Grammzahl in Form von Barren oder in abgepackter Pulverform. Als wir uns näher damit beschäftigt haben, sind wir auf das Thema Tokenisierung gestoßen. Ein Prozess, der durch die Blockchain ermöglicht wird und einen Barren auf Wunsch in kleinste Teile aufteilt.