Was passiert mit meinem Unternehmen, wenn ich irgendwann nicht mehr will oder kann?« Eine Frage, die anscheinend viele Unternehmer nur zu gerne verdrängen – und sich erst dann mit dem Thema Nachfolge befassen, wenn es plötzlich akut wird. Warum es essenziell ist, sich langfristig mit der Zukunft des eigenen Unternehmens zu beschäftigen und worauf es dabei ankommt, erläutere ich genauer in diesem Beitrag.
»Und wenn du groß bist, wird die Firma irgendwann dir gehören!« Früher war es fast selbstverständlich, dass die Kinder das Familienunternehmen übernahmen. Ich kenne auch noch ein paar Mittelständler, bei denen das großartig funktioniert hat – doch in vielen Unternehmen sieht die Realität heute anders aus. Laut aktueller Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung, kurz IfM Bonn, stehen bis 2027 rund 190.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland vor der Aufgabe, ihre Nachfolge zu regeln. Das bedeutet auch, dass über 2,4 Millionen Arbeitsplätze direkt von der erfolgreichen Übergabe abhängen.
Dennoch scheitern viele Unternehmer daran, eine geeignete Nachfolge zu finden. Einer der Hauptgründe: Die Nachfolge wird zu spät angegangen. Denn auf die Schnelle einen geeigneten Kandidaten zu finden, ist alles andere als leicht.