Das war tatsächlich ein sehr einschneidender Moment in meinem Leben. Als langjährige Oralchirurgin in Leitungsposition war ich es gewohnt, Verantwortung zu tragen – für meine Patientinnen und Patienten, für mein Team, für präzise Eingriffe unter hoher Konzentration. Mein Berufsalltag war geprägt von hoher Leistungsdichte, Effizienz und einem konstanten Fokus auf Perfektion. Doch als ich plötzlich selbst zur Patientin wurde, kam alles zum Stillstand. Ich war gezwungen, innezuhalten – und zum ersten Mal nicht anderen zu helfen, sondern mir selbst.
Was mir half, war mein interdisziplinärer Hintergrund: medizinisches Wissen, wirtschaftliche Denkweise und sportliche Disziplin. Ich suchte gezielt nach den Ursachen meines Energieverlusts – und entdeckte durch eine Blutbildanalyse mikronährstoffbedingte Defizite, die trotz gesunder Lebensweise unentdeckt geblieben waren.