Am ersten April des Jahres 1976 saßen zwei junge Männer in einer Garage in Los Altos bei San Francisco zusammen. So weit nichts Ungewöhnliches. Doch die beiden hatten sich nicht dort getroffen, um Bier zu trinken, Gitarre zu spielen oder einfach nur abzuhängen. Sie fassten dort den Entschluss, gemeinsam ein Unternehmen zu gründen. Die Namen der beiden Männer? Stephen Wozniak und Steve Jobs. Spätestens jetzt wisst ihr: Klar, das war die Geburtsstunde von Apple! So was wäre in Deutschland heute undenkbar. Was sich meiner Ansicht nach in unserem Land dringend ändern muss, um Unternehmertum und Gründungen wieder attraktiv zu machen, beleuchte ich in diesem Beitrag.
Inzwischen ist klar: Die Story ist eher ein Mythos. Tatsächlich wurde Apple im Schlafzimmer von Steve Jobs gegründet. Und es war auch noch eine dritte Person dabei, der Grafiker Ronald Wayne, ein Kollege Jobs bei Atari. Doch zumindest stimmte die Sache mit der Garage insofern, als dass Wozniak dort den ersten Apple-Computer zusammenbaute. Und in Deutschland? Wäre es vermutlich schon an der Garage gescheitert.
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